DER HUHNFILM
ACTION, LÜGEN, TERROR, ANGST

Der Film bezieht sich auf das damals noch medientechnisch extrem behandelte, aber sicherlich dauerhaft brisante Thema Vogelgrippe. Die Medien gerieten damals zwischen dem Vogel-Virus H5N1 und der Terrorgefahr schon in eine Art Brisanzdilemma. Wie klein die Gefahr auch sein mag, wenn es um unser Wohl geht, werden keine Risiken eingegangen, egal für welchen Preis. Bomben auf potenzielle Terrornester und Scheiterhaufen für hunderttausende Hühnchen.
In unserem Stop-Motion-Film erzählt ein verfolgtes und vom Kampf gezeichnetes Huhn seine grausame Geschichte. Diese ist uns bekannt und die Bilder sind mehr als nur Metaphern auf den aktuellen »Krieg gegen den Terrorismus«. Auf die Parallele zum Kampf gegen den virologischen Terrorismus verweisen natürlich die Protagonisten, doch im Schlusssatz wird vor allem klar, dass uns nicht das Huhn, sondern das Virus im infizierten Huhn die Geschichte erzählt.
Es finden sich zahlreiche Allegorien zu bekannten Motiven aus Film und Presse, um einen schnellen thematischen Bezug zu ermöglichen (z.B. Guantanamo und Matrix). Die Hühnchen wurden mit einer komplizierten Konstruktion aus Drahtgestellen stabilisiert und mit Angelschnur wie Marionetten von jeweils mehreren Personen animiert.
Der Film



